Keine Verpökelung und keine Dinosaurier-Technik im Landkreis Kassel

Keine Salzpipeline und kein Stapelbecken im Reinhardswald!
Ohne Rücksicht auf den Schutz von Natur, Gewässer und bisher unberührten Touristikregionen hat die schwarz-grüne hessische Landesregierung mit der Firma K+S einen 4-Phasen-Plan ausgehandelt und vorgelegt.

Direkt vor Bad Karlshafen sollen Salz- und Industrieabwässer in die Weser geleitet werden. Dazu sind riesige Speicherbecken (ca. 25 ha) nötig, die derzeit im Reinhardswald geplant werden.

Einsprüche, Kritik und Klagedrohungen kommen parteiübergreifend aus allen Richtungen und die derzeitige Diskussionslage zeigt, dass sie damit dem Unternehmen und letztlich den Arbeitsplätzen in der Kaliindustrie schaden. Auch Landrat Uwe Schmidt und die Kreis-SPD lehnen diese Pläne vehement ab und wir werden uns dagegen, zur Not auch bis zum obersten europäischen Gerichtshof, wehren.

Wir fordern, dass die Landesregierung mit dem Unternehmen K+S auf Techniken setzt, die abstoßfrei produzieren, so wie K+S sie auch bei ihrem Neubau in Kanada anwendet.

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten verstärken nun ihren Einsatz gegen eine Oberweser- Pipeline und ein Stapelbecken im Reinhardswald. Nachdem auf Antrag der SPD- Kreistagsfraktion der Kreisausschuss beauftragt wurde, zu einer großen Werra- Weser- Konferenz einzuladen, startet die Partei nun eine Unterschriftenaktion (Anklicken, um Liste zu speichern).

Beginn der Unterschriftenaktion ist am Montag, 29.12, um 11.00 Uhr in der Fußgängerzone von Hofgeismar. „Wir wollen keine Verpökelung unserer schönen Region und keine Dinosaurier- Technik im Landkreis Kassel“, erklärt Uwe Schmidt als SPD- Unterbezirksvorsitzender, dafür kämpfe er bereits seit 2012. Nun, nach Vorlage des unsäglichen „4- Phasen- Plans“ der  hessischen Landesregierung und dem Unternehmen K+S, wolle man den Protest von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern im Kreis legitimieren lassen.

Ohne Rücksicht auf den Schutz von Natur, Gewässer und bisher unberührten Touristikregionen wolle die schwarz- grüne Landesregierung direkt vor Bad Karlshafen Salz- und Industrieabwässer in die Weser leiten und riesige Speicherbecken (ca. 25 ha) im Reinhardswald bauen, dies sei völlig inakzeptabel.

Uwe Schmidt lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein sich zu beteiligen und zum Start der Aktion nach Hofgeismar zu kommen. Außer ihm würden auch die Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalck, die Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer, der Fraktionsvorsitzende Dieter Lengemann sowie Bürgermeister und Mandatsträger der Region teilnehmen und auch für Fragen zur Verfügung stehen. „Wir wollen der hessischen Landesregierung ein kraftvolles Signal senden, dass die wir wehrhaft sind“, so Schmidt.  Wer beim Unterschriftensammeln mithelfen wolle, könne ab sofort Listen unter Telefon: 0561- 7001040 und E-Mail: UB.Kassel-Land(at)spd.de anfordern.

© SPD Unterbezirk Kassel-Land
Datum des Ausdrucks: 22.10.2019